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Alice Internetanschluss - Informationen - Tarife -
Angebote - DSL - Internet

Die HanseNet Telekommunikation GmbH – auch kurz
HanseNet genannt – ist ein deutscher Telekommunikationsnetzbetreiber
und Internetdienstanbieter mit Sitz in Hamburg. Neben dem Standort Hamburg
betreibt HanseNet eigene Callcenter in Rostock, Duisburg und Saarbrücken.
HanseNet vermarktet seine Telekommunikationslösungen (z.B. Alice
Internetanschluss) bundesweit. Das Kerngeschäft von HanseNet
basiert auf der vollständig entbündelten Teilnehmeranschlussleitung
und damit auf der Möglichkeit, mittels eigener Technik in den Vermittlungsstellen
den Teilnehmer direkt mit dem eigenen Netz der HanseNet zu verbinden.
Die letzte Meile wird dabei von der Deutschen Telekom gemietet. Seit Markteintritt
sind sämtliche vermarkteten Tarife kurzfristig kündbar, während
die meisten Wettbewerber mittlerweile die gesetzlich zulässige Vertragsbindung
von zwei Jahren voll ausschöpfen. Die Produkte für Privatanwender
und kleinere Unternehmen werden von HanseNet seit der Übernahme durch
Telecom Italia unter dem von Telecom Italia konzernweit für seine
Festnetz- und Breitbandprodukte verwendeten Namen „Alice“.
Bekannt wurde die Marke in Deutschland insbesondere durch eine großangelegte
Werbekampagne mit dem italienischen Model Vanessa Hessler. HanseNet betreibt
ein eigenes konventionelles POTS-/ISDN-/DSL-Konzentrationsnetz, welches
sich über etwa 150 deutsche Städte erstreckt und auf dessen
Basis das eigene IPTV-Angebot für den Alice Internetanschluss realisiert
wird. Außerhalb der eigenen Kollokationsgebiete werden in weiteren
Vermarktungsgebieten die Kundenanschlüsse ohne IPTV über die
HanseNet-Partner Telefónica, QSC und Arcor realisiert. Hier kommt
eine VoIP-basierte NGN-Lösung mit einem Integrated Access Device
der Firma Sphairon zum Einsatz, um ISDN- und analoge Sprachanschlüsse
auf Endkundenseite auch außerhalb des eigenen Netzes anbieten zu
können. Der Betrieb spezifischer ISDN-Datendienste wie ISDN-Videotelefonie,
Datex-P, G4-ISDN-Fax ist dabei nicht möglich und der Betrieb notspeisefähiger
Endgeräte wie Hausnotrufe wird nicht sichergestellt, da es sich um
keinen üblichen DSS1-ISDN-Basisanschluss handelt, was von HanseNet
beim Produktvertrieb nicht deutlich kommuniziert wird. In Einzelfällen
erweist sich die eingesetzte noch junge NGN-Technik als weniger zuverlässig
als herkömmliche leitungsvermittelte PSTN-Technik. Überall
wo HanseNet keine eigene DSLAM-Infrastruktur für den Alice Internetanschluss
betreibt und auch nicht auf die Partner Telefónica, QSC und Arcor
zurückgreifen kann, wird T-DSL-Resale der Deutschen Telekom vertrieben,
solange noch kein Bitstromzugang des Ex-Monopolisten zur Verfügung
steht. Auch hier wird die Telefonie über die VoIP-basierte NGN-Lösung
mit einem Integrated Access Device der Firma Sphairon bereitgestellt.
Im Unterschied zur NGN-Lösung in QSC- und Telefonica-Ausbaugebieten
werden Notrufe und eingehende Telefonate auf die Telekom-Rufnummer weiter
über das Festnetz der Telekom (PSTN) geroutet; auch für ausgehende
Telefonate steht das Telekom-Festnetz als Backup-Lösung und für
Call-by-Call-Nutzung zur Verfügung, wenn ein Endgerät an der
TAE-Buchse des Splitters betrieben wird. Im Rahmen eines Feldversuchs
sollen 2008 in Hamburg 130.000 Haushalte mit einem FTTB-Glasfasernetz
erschlossen werden. Das Unternehmen wurde 1995 als Tochtergesellschaft
des damals lokalen Stromversorgers HEW (heute: Vattenfall Europe AG) als
Anbieter von Telefon-, Daten- und Multimediadienstleistungen gegründet
- auch für den Alice Internetanschluss. Im Jahr 2000 wurden 80 Prozent
des Unternehmens an die mailändische e.Biscom SpA verkauft und schließlich
2003 von Telecom Italia für einen Preis von 250 Millionen Euro komplett
übernommen. Anfang 2007 wurde AOL-Deutschland (d.h nur die Internet-Access
Sparte) von der HanseNet-Konzernmutter Telecom Italia für ca. 675
Millionen Euro übernommen und mit HanseNet am 1. März 2007 operativ
verschmolzen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte Mitte 2007.
HanseNet verdoppelte mit der Übernahme seine Belegschaft, die beiden
Standorte Duisburg und Saarbrücken gehörten vorher zu AOL. Ebenso
wurden in der Zentrale in Hamburg ca. 200 Mitarbeiter von AOL zu HanseNet
umgesiedelt. Anfang 2007 stieg HanseNet mit dem Partner O2 Germany in
den Mobilfunkbereich ein. HanseNet ist mit 25 Prozent an der WEMACOM Telekommunikation
GmbH beteiligt und Mitglied bei den Verbänden Breko und VATM, welche
die Interessen der alternativen Netzbetreiber in Deutschland vertreten.
Quelle:
Wiki
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